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EGT und TSG St. Georgen verlängern Club of Rome-Bildungspartnerschaft

Triberg, 21. Januar 2021, Heute haben Jens Buchholz, Vorstand der EGT AG und Ralf Heinrich, Direktor des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums in St. Georgen (TSG) mit der Vertragsübergabe die Verlängerung ihrer Bildungspartnerschaft um weitere fünf Jahre besiegelt. Unterschrieben hatten beide den Vertrag schon in der letzten Club of Rome-Beiratssitzung im Dezember, wenn auch nur jeweils einseitig per Videokonferenz. Die EGT unterstützt das Thomas-Strittmatter-Gymnasium bereits seit 10 Jahren dabei, seine SchülerInnen für den Themenbereich Neue Energien sowie für Toleranz und gesellschaftliche und globale Verantwortung zu sensibilisieren.

 

 

Die Bildungspartnerschaft ist für die EGT als regional verwurzeltes Unternehmen ein weiterer wichtiger Baustein ihrer ständigen Corporate-Social-Responsibility-Aktivitäten (CSR). Zu den Schwerpunkten gehören dabei neben der Förderung von Bildung auch der Schutz von Klima und Umwelt sowie ein hohes Engagement für die Belange der Gesellschaft. Dass sich all die Themen auch in den Grundsätzen der Club-of-Rome Schulen wiederfinden, ist die perfekte Voraussetzung für eine gewinnbringende Partnerschaft. Die EGT unterstützt die Schule in ihrer Club of Rome-Schulentwicklung mit finanziellen Mitteln, Gastvorträgen von Fachkräften und dem Wissensaustausch zwischen den Verantwortlichen. TSG-SchülerInnen haben zudem die Möglichkeit zum Praktikum, was Einblicke in den Unternehmensalltag gewährt und gleichzeitig interessante Perspektiven für eine berufliche Zukunft in der Energiebranche aufzeigt.

Gerade für den Themenbereich „Neue Energien“ ist die EGT als Energieversorger ein kompetenter Partner. Sie bietet nicht nur ihren Kunden ökologische Strom- und Gasprodukte, sondern versorgt auch die eigenen Gebäude durch erneuerbare Energien. Auch der EGT Neubau in St. Georgen, der Treffpunkt zur Vertragsübergabe, ist ein hoch innovatives Gebäude und Vorzeigeobjekt hinsichtlich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. So startete auch die Zusammenarbeit von EGT und TSG schon im Jahr 2010 mit einem Projekt zum Thema Neue Energien. Die EGT installierte einen Monitor in der Schule, auf welchem noch heute die aktuell erzeugte Leistung der Photovoltaikanlage auf dem Dach im Vergleich zum aktuellen Verbrauch des TSG angezeigt wird. SchülerInnen sollen für das Thema effizienten Energieverbrauch sensibilisiert werden. Die Frage nach der Energie ist auch Leitfrage des naturwissenschaftlichen TSG-Fachprofils.

Jeder Club of Rome-Bildungspartner hat am TSG auch einen zweiten, eher allgemeinbildenden Partnerbereich, in diesem Fall die ethisch-religiöse Bildung. Die EGT fördert dabei Projekte, bei denen SchülerInnen religiöse Toleranz üben und sich globales Bewusstsein wie interkulturelle Kompetenzen erarbeiten. Hier ist die Fairtrade-AG zu nennen, der „Chat der Welten“, der „Eine Welt“-Abend oder die Aufführungen des „Global Playerz“-Musicals, alles Schulaktivitäten, die ohne diese Partnerschaft schwer zu realisieren wären. Auch das deutsch-kolumbianische Musiktheateraustauschprojekt Tambora, das im März 2020 am TSG aufgeführt worden war, gehört dazu. Dabei geht es darum, jungen Menschen wichtige ethische Grundsätze für ihr privates Umfeld aber auch ihr späteres berufliches Leben mit auf den Weg zu geben. Schulleiter Ralf Heinrich zeigte sich erfreut darüber, dass TSG-Bildungspartner wie die EGT über Jahre hinweg neben ihren spezifischen Kernbereichen auch solch übergreifende Bildungsarbeit fördert. „Gerade in mittelständischen Unternehmen wie der EGT ist eine wertorientierte und ethische Unternehmensführung eigentlich immer schon gelebte Kultur. Respekt und Wertschätzung gegenüber und unter den Mitarbeitern ist eine wichtige Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens“, so Jens Buchholz. „Die EGT möchte den Schülern durch ihren Einsatz den Übergang von der Schule in die Berufswelt erleichtern. Vielleicht ja sogar direkt bei der EGT“, fügt er hinzu.