PV, Speicher und Wallbox von der EGT | FAQ - egt.de


Eigenverbrauch und Einspeisung

Wenn Sie Ihren Eigenbedarf teilweise oder gar vollständig mit selbst erzeugtem, sauberem Strom decken, verändern Sie nicht nur nachhaltig unser Klima, sondern Sie sparen auch eine ganze Menge Geld. Ihr selbst erzeugter Solarstrom kostet Sie etwa 10 ct/kWh, der Strom aus der Steckdose durchschnittlich 30 ct/kWh, Tendenz steigend. Hinzu kommt, dass die Preise für Photovoltaikanlagen seit 2010 um 65% für Endkunden gesunken sind. Das führt dazu, dass sich Ihre Anlage innerhalb von wenigen Jahren selbst bezahlt. Hier können Sie Ihre eigene Anlage und deren Wirtschaftlichkeit simulieren.

Im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wird die Höhe der Einspeisevergütung regelmäßig überprüft und angepasst. Wichtig: Diese Degression betrifft immer nur Neuinstallationen. Das heißt, dass Sie zukünftige Absenkungen nicht betreffen, da für Sie die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme zugesagte Vergütungshöhe relevant ist. Auch die Anlagengröße und die Art der Aufstellung (Dachanlage, Freifläche…) haben Einfluss auf die Höhe der Vergütung.

Steuern und Fördermöglichkeiten

Ja, es gibt unterschiedliche Förderungsmöglichkeiten für Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt beispielsweise im Rahmen unterschiedlicher Förderprogramme langfristige und zinsgünstige Darlehen. Speziell zur Förderung von PV-Anlagen wurde bspw. das Programm Erneuerbare Energien – Standard 270 aufgelegt.

Daneben vergeben auch zahlreiche private Kreditinstitute besonders zinsgünstige Darlehen für die Errichtung einer Solaranlage. Die günstigen Konditionen sind deshalb möglich, da die Rückzahlung der Raten durch den kontinuierlichen Ertrag der Anlage beziehungsweise die Vergütung des erzeugten Stroms gesichert ist.

Inwieweit Sie ein regionales Förderprogramm in Anspruch nehmen können, sollten Sie im Einzelfall bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung erfragen.

Es gibt unterschiedliche Steuermodelle, die Sie als Anlagenbetreiber nutzen können und beachten müssen. Sprechen Sie hierzu mit dem Steuerberater Ihres Vertrauens. 

Neubau und Bestandsanlagen

Das hängt von der Dachart, der Dacheindeckung und dem Alter des Daches ab. 

Super geeignet sind Sattel-, Pult- oder Flachdächer. Bei der Dacheindeckung gibt es Unterschiede: Manche Dacheindeckungen sind besser geeignet als andere - die unkomplizierteste Dacheindeckung ist der Ziegel.

Auch das Alter Ihres Daches spielt eine Rolle: Steht in den nächsten Jahren eine Dachsanierung an, sollten Sie mit dem Bau einer PV-Anlage unbedingt warten.

Sie sind sich unsicher über den Zustand Ihres Daches? Kein Problem. Sollten unsere Installationspartner beim Besprechungstermin vor Ort Bedenken aufgrund des Alters oder der Art des Daches haben, wird er Ihnen das beim Vor-Ort-Termin mitteilen.

Das kommt ganz darauf an, wo und wie Ihre Solaranlage errichtet werden soll. Der Bau der üblichen PV-Aufdachanlagen von Privatpersonen ist laut Baugesetzbuch (BauGB) grundsätzlich genehmigungsfrei, vor allem wenn die Module parallel zum Dach oder der Fassade angebracht werden. Einschränkungen gibt es jedoch bspw. bei denkmalgeschützten Bauten, bei öffentlichen Gebäuden oder wenn die Anlage über die Gebäudehülle hinausragt. Große PV-Anlagen wie Freiflächenanlagen und Solarparks sind immer genehmigungspflichtig.

 

Sie haben mehrere Möglichkeiten:

  1. Da die Module noch einige Jahre lang zuverlässig Strom liefern werden, können Sie deine Anlage für den Eigenverbrauch umrüsten und dadurch Eigenstrom zum Nulltarif beziehen. Um den Eigenverbrauch zu steigern oder Schwerpunkte zu setzen, bietet es sich an, in einen Stromspeicher zu investieren. Auch die Kombination einer PV-Anlage mit einer Wärmepumpe ist möglich, um überschüssigen Strom effizient für die Warmwasserbereitung oder für Heizzwecke zu nutzen. Mit einer entsprechenden Ladevorrichtung kann auch das Elektroauto mit dem selbst erzeugten Strom kostengünstig geladen werden.
  2. Sie könnten Ihre Anlagenkomponenten abbauen und verkaufen, was allerdings weniger lukrativ sein wird als der Eigenverbrauch.
  3. Nicht zuletzt können Sie den Strom auch weiterhin verkaufen, und zwar indem Sie im Rahmen einer „sonstigen Direktvermarktung“ (EEG 2017 §21a) einen Vertrag mit einem Energieversorgungsunternehmen, einem Stadtwerk oder einem anderen Stromhändler abschließen.

Lebensdauer der Komponenten

Eine Solaranlage bzw. die Solarmodule haben im Schnitt eine Lebensdauer von über 30 Jahren. IBC Solar gewährt als Hersteller der Photovoltaik-Module eine Leistungsgarantie von 25 Jahren und eine Produktgarantie von 15 Jahren. Eine regelmäßige Reinigung und Wartung der einzelnen Komponenten wirkt sich positiv auf deren Lebensdauer aus. SMA als Wechselrichterhersteller gewährt für die Hauptkomponenten 5 Jahre Garantie mit der Möglichkeit zur Garantieverlängerung gegen Aufpreis. Die Garantiedauer der BYD Batteriespeicher beträgt 10 Jahre.

Alte Solarmodule und Batteriespeicher müssen recycelt werden, so sagt es das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG). Wie bei Haushaltsbatterien gibt es sowohl für Solarmodule als auch für Batteriespeicher eine Rücknahmepflicht des Herstellers, analog zu den Bleibatterien in Autos. Dieser Recyclingkreislauf ist wirtschaftlich und ökologisch sehr wichtig, denn ganze 95% der verbrauchten Materialen können für den Bau neuer Anlagen wiederverwendet und nur 5% müssen entsorgt werden.


Ihre Frage ist nicht dabei?

07722 918-100, kundenservice@egt.de Schonacher Straße 2, Triberg

Öffnungszeiten Kundenservice-Center: Montag bis Donnerstag 08:00-12:00 Uhr + 13:30-16:30 Uhr, Freitag 08:00-12:00 Uhr
Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag, 08:00-18:00 Uhr, Freitag, 08:00-15:00 Uhr

E-Mail senden KONTAKTFORMULAR LIVE-CHAT