Details

Stromtankstelle in Hornberg wird in Betrieb genommen

Am 2. August 2018 wird in der Poststraße die erste Stromtankstelle der EGT in Hornberg offiziell eröffnet. Mit dabei sind Bürgermeister Siegfried Scheffold, Rudolf Kastner, Vorstandsvorsitzender der EGT AG, Erik Hugel, Geschäftsführer der EGT Energie GmbH und Lukas Holzer, Leiter Netzplanung, Bau und Betrieb und gleichzeitig Experte für die Ladesäulen der EGT Energie GmbH.

„Ein flächendeckendes Grundnetz ist für das Vertrauen in die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität von praktischer, aber auch großer psychologischer Bedeutung“ so Lukas Holzer, Leiter Netzplanung, Bau und Betrieb und gleichzeitig Experte für die Ladesäulen der EGT Energie GmbH. Ende 2017 hatte Verkehrsminister Winfried Hermann den Startschuss dafür gegeben, dass erstmals in Deutschland ein flächendeckendes Netz an Elektro-Ladestandorten entsteht. Umsetzen wird dies ein Konsortium aus EnBW, 74 Stadtwerken und Versorgern sowie drei Kommunen, die EGT Energie GmbH gehört dazu. Sie hat sich gemeinsam mit dem Konsortium verpflichtet, in einem Raster von zehn mal zehn Kilometern mindestens eine Station mit mindestens 22 Kilowatt Ladeleistung zur Verfügung zu stellen, in einem zweiten Raster von 20 mal 20 Kilometern soll es zudem mindestens eine Schnellladesäule mit 50 Kilowatt Ladeleistung geben. „So setzen wir gemeinsam mit unseren Projektpartnern ein Zeichen, dass nicht nur die Alltagsmobilität sondern auch weitere und ungeplante Fahrtzwecke problemlos mit E-Fahrzeugen möglich sind“.
Die erste Hornberger Ladesäule mit den beiden Parkflächen befindet sich gut sichtbar direkt beim Eisenbahnviadukt in der Poststraße. Hier dürfen nur rein elektrisch betriebene Fahrzeuge stehen und aufladen, für alle anderen Autos gilt auf den bemalten Flächen Parkverbot. Neben dieser neuen Ladesäule in der Hornberger Ortsmitte verfügt die EGT derzeit über sieben technisch fertige Ladesäulen plus zwei, die bald in Betrieb genommen werden können. Alle bereits betriebenen Säulen sind gleich aufgebaut. Sie bieten jeweils zwei Ladepunkte mit Mennekes-Stecker und einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt.
„Ein Ladevorgang kann von einer bis zu acht Stunden dauern, je nach Fahrzeugtyp und Akkuzustand der Batterie“ erklärt Erik Hugel, Geschäftsführer der EGT Energie GmbH. „Das Navigationsgerät des Fahrzeugs meldet dem Fahrer den Ladezustand der Batterie, so dass er einschätzen kann, wann er laden muss und wie lange es dauert.“
In Kürze steht eine Schnelladesäule beim EGT Gebäude direkt an der Schonacher Straße in Triberg, beim EGT Neubau in St. Georgen kann ab nächstes Jahr schnell geladen werden.